Flensburg 1616

Historischer Kupferstich von der Fördestadt Flensburg, von Petrus Bertius (1565-1629), Amsterdam 1616. Abgegangene Höhenburg Duburg (Schloss Duburg 1409-1711) Rechts ist zu sehen. Auf dem Gelände befindet sich die Duburg-Schule.

Der Kupferstich ist Teil der privaten Sammlung der Familie Berggreen-Claussen. (Martin Berggreen-Claussens Bibliothek).

Privateigentum von CEO Søren Berggreen (1931-2012). Das Bild hängt heute in Martin Berggreen-Claussens Wohnzimmer. Nachlass von Heinrich C. A. Berggreen (1843-1905) aus Glücksburg.

Dukatenklippe, 1700

 

Lamm Gottes mit Siegesfahne auf Erdhalbkugel.

1/4 Dukatenklippe, Gold, Nürnberg 1700. Nürnberg ist eine Stadt im deutschen Bundesland Bayern an der Pegnitz und dem Main-Donau-Kanal.

Nachlass von Johannes Berggreen (1808-1843) aus Glücksburg. Privat Sammlung M.J.B-C.

Am 13. Oktober 1792 wird mit dem Kunstverein Nürnberg der erste Kunstverein Deutschlands gegründet.

Spiegel aus Altona bei Hamburg, 1780

 

Bis 1864 war Altona eine der wichtigsten Hafenstädte der dänischen Monarchie.

Mit 1710 rund 12.000 Einwohnern und rund 24.000 Einwohner 1803 war Altona nach Kopenhagen die zweitgrößte Stadt innerhalb des dänischen Gesamtstaates.

Der Altona Spiegel hängt in Martin Berggreen-Claussens Eingangshalle, wie schon in der seines Vater Søren Berggreen (1931-2012).

Nachlass von Johannes Berggreen (1808-1843) aus Glücksburg. Er wohnte in Collenburger Str. 32 in Glücksburg von 1836 bis 1843.

 

Historische Karte

 

Karte über Glücksburg, das Glücksburger Umland und einen Teil der Flensburger Förde, ca. 1804/1805.

1622-1779 Glücksburg ist Residenzstadt des kleinen Herzogtum Schleswig-Holstein.

1842 zählt der Ort zu der Zeit zwischen 700 und 800 Einwohner.

Kopie in Privatbesitz

Friedrich Schiller: Gedichte

 

Gedichteband von Friedrich von Schiller (1759-1805) in der fünften Ausgabe von 1819.

Nachlass aus der Sammlung von Johannes Berggreen.

Friedrich Schiller war ein deutscher Dichter, Historiker und Dramatiker.

Er wurde im württembergischen Marbach am Neckar als Sohn des Militärarztes J. C. Schiller geboren.

Friedrich Schiller ist einer der bedeutendsten Dramatiker Deutschlands und gründete zusammen mit Dichter und Autor Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) das Weimarer Theater.

Auszug aus dem Kirchbuch des Kirchenkreises Angeln 1840

 

Auszug aus dem Kirchbuch des Kirchenkreises Angeln, 1840

Der Name Andreas Claußen, Martins Urururgroßvater, ist mit einem grünen Kreis hervorgehoben.

Nachlass von Lise Osvald geb. Berggreen (1916-2008).

Private Sammlung

Schleswig Holsteinisches Wappen, 1842

 

Gusseisernes Wappen von Schleswig-Holstein von 1842. Die Inschrift zitiert den Vertrag von Ripen vom 5. März 1460:
„Wy lawen dat Schleswigk u. Holstein bliewen ewich tosamende ungedelt 1460“.

Noch heute lautet das offizielle Landesmotto Schleswig-Holsteins: „Op ewig ungedeelt (auf ewig ungeteilt).“

Das Wappen wurde von Carl von Hessen in der Carlshütte in Rendsburg als Kunstguss hergestellt.

Sammlung der Familie Berggreen-Claussen

Mauerziegel, ca. 1846

 

Ziegelstein der Firma P. Aeg. Jordt aus Flensburg.

Der Vater, Ziegelbrenner Hans Jordt, gilt als Erfinder des Tunnelofens.

Sein Sohn, Ziegelmacher Peter Aegidius Jordt, übernahm 1844 die Ziegelei am Katharinenhof, Harrisleer Straße in Harrisleefeld nahe Flensburg.

Mauerziegel ca. 1846, Sammlung der Familie Berggreen-Claussen.

Dreijähriger Krieg (1848-51)

 

Abblidung vom Dreijährigen Krieg (1848-51). Der Bürgerkrieg zwischen dem dänischen Staat und der schleswig-holsteinischen Aufruhrbewegung ist heute auch bekannt als Schleswig-Holsteinische Erhebung.

Die Dänen gewonnen den Krieg nur, weil Rusland und der russischen Zar und König von Polen Nikolaj I Pavlovitj (1795-1855) die Preußen und der König Friedrich Wilhelm IV (1795-1861) aus dem Konflikt und Krieg in 1850 zu beenden, und Truppen abziehen. Es war kein fairer Sieg für die Dänen.

Martin Johannes‘ Urgroßvater Heinrich Carl August wohnte damals in Glücksburg.

Kunstdruck (Lithografie), Ziegler Grafik, 1853.


Privateigentum

Schloss Glücksburg 1886

 

Zeichnung des Künstlers Tom Petersen (bürgerlicher Name: Peter Tom-Petersen), Kunstdruck durch C. Angerer & Göschl. Datiert auf den 11. September 1886.

Das Schloss wurde zwischen 1582 und 1587 erbaut.

1825 Der dänische König überträgt Herzog Friedrich Wilhelm Paul Leopold von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Beck das Schloss; allerdings ohne Regierungsgewalt. Er ist Begründer der jüngeren Glücksburger Linie.

1854-1863 ist das Schloss Sommerresidenz des dänischen Königs Friedrich VII, der hier gemeinsam mit der Gräfin Danner lebt. Die Königseiche am Schlosssee ist einer seiner Lieblingsplätze. Der König fischte oft von seinem Boot aus im Burgsee. Er Starb auf Schloss Glücksburg.

Sein Nachfolger als dänischer König (1863-1906) wird der Glücksburger Prinz Christian, später „Schwiegervater Europas“ genannt, weil seine Nachkommen auf mehrere Throne Europas gelangen. König Christian IX. war auf Museumsinsel Schloss Gottrorp in Schleswig geborn. Seine Frau war Louise von Hessen-Kassel (1817-1898) und Tochter von Prinz Karl von Hessen-Kassel (1744-1836). 

Sammlung der Familien Berggreen-Claussen

20 Goldmark, 1894

 

20 deutsche Goldmark mit der Profilansicht Alberts König von Sachsen (1873-1902). Vollständiger Name Friedrich August Albert Anton Ferdinand Joseph Karl Maria Baptist Nepomuk Wilhelm Xaver Georg Fidelis, Herzog zu Sachsen, aus dem Haus der albertinischen Wettiner der war von 1873 bis zu seinem Tod König von Sachsen.

1878 wurde König Albert von Sachsen zum Ritter des Dänischen Elefantenordens gekürt.

Es war schon immer eine Familientradition, ein wenig Gold zu haben. Auf Dänisch: „Man muss immer etwas davon auf dem Sargboden haben“.

Privateigentum aus dem Nachlass von Henrich Carl August Berggreen (1843-1905) aus Glücksburg.

Dänischer Führerschein, 1908

 

Dänischer Führerschein Nr. 405, ausgestellt in Frederiksberg am 28. September 1908 auf Johannes A. A. Berggreen (1878-1963).

Von 1937 bis 1963 war er Mitglied des Königlich-Dänischen Club für Automobile (KDAK). Ab 1903 wurde ein Führerschein verpflichtend, um ein Auto fahren zu dürfen.

Privatsammlung der Familie Berggreen-Claussen

Ansichtskarte Glücksburg, 1909

 

Historische Postkarte aus Glücksburg mit einem Blick auf den Bahnhof und eine Versammlung von Menschen im feinen Sonntagsstaat.

Die Überschrift lautet schlicht: „Glücksburg, Partie beim Bahnhof“.

Die Familie Berggreen-Claussen hat Wurzeln in Glücksburg. Ob Familienmitglieder abgebildet sind, ist nicht bekannt. Die Ansichtskarte stammt aus der privaten Sammlung der Familie. 

Postkarte, 1909. Privateigentum

Von-Essen-Straße 85, 1912

 

Historische Foto.

Das Haus in Von-Essen-Straße Nr. 83 in Hamburg.

Aus dem die Großmutter von Martins Freund, Frau Lund Stammte. Sie wohnte im dritten Stock auf der linken Seite.

1943 Juli starten die Aliierten massive Luftangriffe auf Hamburg,  „Operation Gomorrha“. Ganze Stadtteile als Von-Essen-Strasse werden Völlig zerstört. 

Foto, 1912. Privateigentum

Eisernes Kreuz, 1915

 

Das Eiserne Kreuz wurde 1813 als militärisches Symbol in drei Klassen ins Leben gerufen, jeweils eines für drei Waffengattungen.

Dieses Kreuz wurde 1914 produziert und 1915 an ein Familienmitglied verliehen, soviel konnte in Erfahrung gebracht werden; die Wege durch zwei Weltkriege sind teilweise verworren.

Privater Nachlass

10-Mark-Gutschein, 1918

 

10-Mark-Gutschein der Stadt Kiel vom 15. Oktober 1918. Diese Gutscheine wurden ab 1917 und verstärkt in den 1920er Jahren als sogenanntes Kriegs-Notgeld ausgegeben, um Vertrauen in die Währung zu erhalten und einen Inflationsausgleich zu schaffen.

Weitere interessante Infos zum Notgeld finden sich hier beim MDR.

Privater Nachlass, 1918

Grenzübergang Schusterkate

 

Der Grenzposten „Schusterkate“ an der deutsch-dänischen Grenzen nahe Flensburg/Krusau war bis zum EU-Beitritt Dänemarks der kleinste Grenzübergang des Königreichs.

Postkarte aus privater Sammlung, ca. 1920

„La Villa” in Rungsted, 1927

 

1927 kaufte Johannes A. A. Berggreen ein Sommerhaus im dänischen Rungsted Kyst (Højagervej 2). Das Haus an der Küste hieß passenderweise „La Villa”.

Es hatte ein Giebeltürmchen, das an das Haus seines Großvater Andreas Claussen in Glücksburg erinnerte. „La Villa” war 1897 erbaut worden.

Fotos aus privater Sammlung

„La Villa” in Öl, 1928

 

Gemälde von Karl Larsen (1897-1977), 130 x 90 cm, Öl auf Leinwand, 1928. Bild aus privater Sammlung.

„La Villa” im Højagervej 2 in Rungsted Kyst war ein großes Anwesen mit viel Fläche. Es gab ein Gärtnerhaus und ein Gästehaus, eine Tennisbahn und einen Badesteg am Wasser.

Der Künstler Karl Larsen gastierte 1928 im Gästehaus und hat viele Gemälte von „La Villa“ gemalt. Unter anderem, eine zum Badehaus, das auf dem kleinen Bild zu sehens ist, gehörte Peter Berggreen. 

Blick von „La Villa”, 1928, 97 x 131 cm, Öl auf Leinwand, mit Tove G. Berggreen (1901-1987). Das Gemälde befand sich früher im Besitz der Familie.

 

Ansichtskarte Flensburg, 1928

 

Die Norderstraße in Flensburg zwischen den Weltkriegen. Das Bild zeigt eine farbige Illustration von der Flensburger Norderstraße mit Straßenbahnschienen und Geschäften.

Die Norderstraße ist heute verkehrsberuhigt, aber weiterhin geschäftig. Die historischen Gebäude sind gut erhalten und die Norderstraße gilt als beliebte Wandelmeile für Einheimische und Touristen.

Auch Mitglieder der Familie Berggreen-Claussen besuchen diese Straße noch heute regelmaßig.

Postkarte aus privater Sammlung, 1928

NAG C4, BJ ca. 1920

 

Der NAG Typ C4 10/30 der Familie Berggreen im Jahr 1928. Das Foto zeigt die Familie Berggreen mit Chauffeur Poulsen in vollem Sonntagsstaat.

Baujahr ca. 1920-24, Neue Automobil Gesellschaft AG (NAG). Grundung 1901, in Berlin-Oberschöneweide. Auflösung 1930.

Foto, 1928. Fotos aus privater Sammlung

Mercedes-Benz 290 Cabriolet

 

Das Mercedes-Benz Typ 290 Cabriolet C der Familie Berggreen.

1936 kaufte Martin Johannes‘ Großvater Johannes Berggreen das neue Auto in wunderschönem Puderblau. Ein schönes Auto aus einem schönen Land! Urlaub in Schweden.

Das Foto zeigt Johannes Berggreen mit Ehefrau Tove in stolzer Präsentationsgeste.

Foto, 1937. Fotos aus privater Sammlung. 

„Lotte in Weimar“, limitierte Auflage

 

Auszug aus Thomas Manns „The Beloved Returns“ („Lotte in Weimar“) von 1940 mit der Original-Unterschrift von Thomas Mann.

Deutscher Schriftsteller, der in Lübeck in eine wohlhabende Kaufmannsfamilie hineingeboren wurde. 1901 Thomas Manns erster Roman „Buddenbrooks“. 2024 besuchten Kristian, Pasta und Martin Berggreen-Claussen Lübeck, eine schöne Stadt.

Er wurde 1929 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. 

Das Buch ist Teil der kleinen privaten Mann-Sammlung der Familie Berggreen-Claußen.

Signatur Thomas Mann, 1940

Gedicht von Piet Hein, 1945

 

Handgeschriebenes Gedicht von Piet Hein an Martin Berggreen-Claussens Tante Lise Osvald, geb. Berggreen, 1945. Lise führte von 1942 bis 46 ein Geschäft für Kunsthandwerk, Berggreen & Seedorff, (Vingaardsstræde 22) in Kopenhagen und war mit Piet Hein befreundet. Während des Zweiten Weltkriegs half Lise den dänischen Widerstandskämpfern, ihre Waffen im Laden (Berggreen & Seedorff) zu verstecken. Sie rettete unter anderem Waffen in einer Treppe zum ersten Stock.

Piet Hein (1905-1996) war ein dänischer Physiker, Mathematiker, Erfinder und Literat. 1940 schrieb ein Gruk-Gedicht, „Vergiss nicht zu leben“, für seine Geliebte Lise.

„Gruk“ bezeichnet eine Form von kurzen Gedichten, eine Kunstwortschöpfung aus den dänischen Begriffen grine und sukke, lachen und weinen.

Orignaltext:
„Vi passer pligttro vores købmandskab
og vejer alvorstungt gevinst og tab.
En duft, en drøm, en blegnen i det blå –
det er den grund, vor verden hviler på.“

Deutsche Übersetzung:
„Wir kümmern uns pflichtbewusst um unser Geschäft
und wägen Gewinne und Verluste ernsthaft ab.
Ein Duft, ein Traum, ein blasses Blau –
das ist der Boden, auf dem unsere Welt ruht“.

Literaturhinweise zu Lise Berggreen:
„Tidens Kvinder”, dänisches Wochenblatt, 5. März 1940 und Interview in der dänischen Zeitung „Berlingske Tidende” vom 15. März 1950.

Privater Nachlass in Familienbesitz

Ole Berggreen: „Tyske flygtninge i Danmark“

 

Dokumentarfilm von 1949 über deutsche Flüchtlinge in Dänemark nach dem Zweiten Weltkrieg, maßgeblich erstellt von Ole Berggreen (1919-2005). Der Film wird in Dänemark zu Bildungszwecken verwendet und ist Teil des Nationalarchivs.

„In den letzten Kriegsmonaten wurden die Deutschen zur Flucht getrieben und 200.000 von ihnen wurden Dänemark von der deutschen Besetzungsmacht aufgezwungen. Mit der Kapitulation wurde die Versorgung der Flüchtlinge den dänischen Stellen übertragen, die isolierte Lager errichten ließen. Diese Lager wurden für bis zu vier Jahre die Bleibe vieler Menschen und der Film zeigt das Leben in den Lagern. Der Film wird von einem Prolog einer deutschen Frau eingeleitet, die ihre persönlichen Erfahrungen berichtet.“

Übersetzt aus der dänischen Filmbeschreibung von www.filmcentralen.dk

1949, 40 Min., Dänisch mit teilweise deutschem O-Ton

Regie, Manuskript, Schnitt: Ole Berggreen
Produktion: Palladium

Rita und Ole Berggreen, 1950

Ole Berggreen mit seiner Frau Rita (geb. Andersen † 2006).

Der Filmemacher Ole Berggreen war unter anderem maßgeblich an der Produktion des Dokumentarfilms „Tyske flygtninge i Danmark“ von 1949 beteiligt.
Der Film wird noch heute zu Unterrichtszwecken eingesetzt und ist Teil des dänischen Nationalarchivs.

1956 war Ole Berggreen Mitbegründer und Mitglied der „Sammenslutningen af Danske Filminstruktører“ (Verband dänischer Filmregisseure), 1958 produzierte er den Dokumentarfilm „Introducing Germany“ (Filmkomitee der NATO-Ministerien).
1964-1989 Produzierte er mit seiner eigenen Produktionsfirma Sendungen für das dänische Fernsehen und Radio.

1973 schrieb er ein Kapitel für das Buch „Husrevyen“ (Coronet Verlag, Kopenhagen).

1984 wurde eine Biographie von Ole Berggreen im dänischen Radio der Gastspiele ausgestrahlt. Er war außerdem der verantwortliche Herausgeber der Magazine „Levnedsmiddel Bladet“ (das Lebensmittelblatt) und „Danmark Skibsfart“ (Dänemarks Schifffahrt).

Literaturhinweise: Artikel im dänischen Wochenblatt „Billed-Bladet”, vom 19. Januar 1943; Buch „50 år i dansk film“ (50 Jahre dänischer Film), 1956; Buch „Dario synger“ (Dario singt), 1961, S. 45; Wochenzeitung „Søndags-BT“ vom 18. Januar 1989; „Gyldendals Filmguide“, 1998, 2000 und 2008; „Danske film og filmfolk“, 2006 und Website: „danskefilm“.

Ole Berggreen war der Onkel von Martin Johannes Berggreen-Claussen und Sohn des Johannes A. A. Berggreen. Ole war sehr gut befreundet mit dem Schauspieler und Sänger Osvald Helmut Herbert Pedersen (1894-1954). Rita und Ole Berggreen, Dänische Website für berühmte Gräber: https://www.gravsted.dk/person.php?navn=oleberggreen

 

Privates Foto, 1950

Lloyd Modell 250, 1951

 

Lieferwagen des Druckereiunternehmens Berggreen & Hauer, 1951, Modell Lloyd 250

Obwohl es sich eher um eine kleine Druckerei handelte, schrieben die stolzen Unternehmer „International advertising“ auf ihren Firmenwagen.

Die Automarke Lloyd, später Hansa-Lloyd,  ging aus einer Tochterfirma der Reederei Norddeutscher Lloyd hervor, der Norddeutschen Automobil- und Motoren AG (NAMAG).

Sie stellten von Personenwagen bis zu Eisenbahnmotoren eine ganze Bandbreite an Motoren und Maschinen her. Der Begriff „Lloyd“ steht übrigens synonym für „Handelsschifffahrt“.

Lloyd, Gründung 1905/1906 und auflösung 1961.

Privatsammlung der Familie Berggreen-Claussen

Flyer Druckerei Berggreen & Hauer, 1952

 

Werbung für das deutsche Auto „Goliath“, 1952. Der Flyer wurde von der Druckerei Berggreen & Hauer gedruckt.

Die dänische Generalagentur für Goliath war Walther Krohn von der Aktiengesellschaft Erla. Es war damals der größte Kunde von Søren Berggreen und förderte damit dessen Karriere und den Aufstieg der Firma Søren Berggreen & Co. A/S in Vejle mit 200 Mitarbeitern.

Der Flyer steht gewissermaßen sinnbildlich für den Beginn einer erfolgreichen Unternehmergeschichte.

Die Goliath-Werke Borgward & Co. wurden 1928 vom deutschen Ingenieur und Unternehmer Carl Friedrich Wilhelm Borgward aus Altona und seinem Partner, dem Kaufmann Wilhelm Tecklenborg, gegründet.

Die spätere Borgward Group AG war Hersteller von vier Automarken: Hansa, Goliath, Lloyd und Borgwards Isabella. 1961 wurde die Firma mit Sitz in Bremen geschlossen.

Sammlung der Familie Berggreen-Claussen

Koblenz am Rhein, 1955

 

Urlaub in der Rhein-Mosel-Region und Koblenz am Rhein, mit Blick auf das das Kaiser-Wilhelm-Denkmal und das Deutsche Eck, wo Rhein und Mosel zusammenfließen.

Zweite Foto, (Unten), Festung Ehrenbreitstein mit Martins Schwiegervater Carl Anker Slemming (1908-1966).

Koblenz wurde um 8 v. Chr. von Nero Claudius Drusus Gemanicus (38-9 Vor Chistus) als Militärstützpunkt gegründet und die Stadt feierte 1992 ihr 2000-jähriges Bestehen.

Auszug aus dem Familienalbum, 1955

Buchcover des Buches „Käte Lassen“, 1956

 

Titelbild des Buches „Käte Lassen“ von 1956 über das Leben der Flensburger Malerin Käte Lassen, herausgegeben im Christian Wolff Verlag in Flensburg.

Die Flensburgerin und Malerin Berta Katharina Lassen, genannt Käte Lassen, lebte von 1880 bis 1956.

Ihr Vater war der Hofjuwelier Hans Nicolai Jonathan Lassen (1848-1940) aus Flensburg. Sein Geschäft lag im heutigen Käte-Lassen-Hof.

(Das Buch wurde von Antiquarius, Am Nordertor, Norderstraße 82 in Flensburg gekauft). 

Sammlung der Berggreen-Claussen

Auszug aus Familienalbum

 

Ein Blatt aus dem Fotoalbum der Familie: Bericht vom „Frokost“ (kaltes Mittagessen) im Autobahn-Rasthaus Kassel mit Fotos von der Reise, dem Buchungsbeleg des Parkhotels „Deutscher Hof“ samt Weinetikett vom „Weinhaus Drosselhof“, Traditionsgasthaus seit 1727 in Rüdesheim.

Eibingen liegt oberhalb von Rüdesheim. Beide Gemeinden sind seit der Eingemeindung im Jahr 1935 nahtlos miteinander verbunden. Die Reben stehen zwischen der Abtei St. Hildegard und dem Weinort Eibingen. Benannt wurde die Lage nach dem 1904 wiederbegründeten Benediktinerinnenkloster, das in dieser Lage umschlossen wird. Vom Weinberg öffnet sich ein großer Blick auf das Rheinthal und den Ortskern von Rüdesheim. Im Hintergrund erstreckt sich das rheinhessische Bingen und die Flussmündung der Nahe.

Private Sammlung, August 1961

„Gruppe Hamburg“, 1962

 

Kunstkatalog der Galerie Birch in Kopenhagen, gegründet 1946.

Ausstellung mit Albert Aereboe, Joachim Albrecht, Jo Erna Hahn-Dünwald, Peter Luksch, Hans Müller-Dünwald, Hans Hermann Steffens, Hildegard Stromberger und Reinhard Heinemann. Die Künstler:innen waren bekannt als „die Gruppe Hamburg“ (gegr. 1952).

1977 gründeten der Galerist Børge Birch (1906-1993) und Søren Berggreen (1931-2012) die Galerie Berggreen unter dem damaligen Namen Berggreen Art Gallery.

Privatsammlung der Familie Berggreen-Claussen

Urlaub auf Sylt, 1964

 

Die Familie zu Gast im Hotel Atlantic in Westerland auf der Sylt. Die Nordseeinsel ist ein beliebter Kurort für Deutsche und Dänen.

Westerland liegt rund 74 Kilometer westlich von Flensburg. Die Insel Sylt (auf Dänisch:  Sild), war bis 1864 unter dänischer Herrschaft.

Postkarte vom Kunstverlag Johannes Thordsen jr. in Hamburg, ca. 1964

Privatsammlung der Familie Berggreen-Claussen

Jytte Berggreen, 1965

 

Gemälde von Jytte Berggreen, geb. Sørensen (1939-1994), gemalt von Birgit Lassen Nielsen (1926-1976).

Jytte war verheiratet mit dem Unternehmer Søren Berggreen. Sie hatten drei gemeinsame Söhne: Claus, Peter und Martin.

Am kleinen Finger der linken Hand erkennt man einen Ring. Dieser Siegelring wird gemäß Familientradition seit Generationen an die nachfolgende Generation weiter gereicht und wurde entsprechend an ihren Sohn Martin Johannes Berggreen-Claussen vererbt.

2023 Jytte B. Berggreens Siegelring hat Christoffer L. Berggreen (Enkelkind) bekommen und Jyttes zweiter Siegelring wurde Martins Schwiegertochter Camilla geschenkt. 

Privatsammlung der Familie Berggreen-Claussen

Pierre Alechinsky, 1970

 

Zeichnung „Cordialement“ (mit herzlichen Grüßen) für Jytte und Søren Berggreen vom belgischen Kobramaler Pierre Alechinsky, Dezember 1970.

1963 gründete das Ehepaar Berggreen die Kunstsammlung der Familie mit über 80 Gemälden, 20 Skulpturen, Keramik- und Glaskunst im Wert von 3 Mio. Euro.

Die Sammlung umfasste Werke von Christian Dotremont, Asger Jorn, Karel Appel, Corneille, Egill Jacobsen, Carl-Henning Pedersen, Pierre Alechinsky, Reinhoud d’Haese, Lucebert, Anton Rooskens, Jean Dubuffet, Antonio Saura, Pablo Picasso, Franz Hitzler und Jan Voss.

2022 wurde die Kunstsammlung von Søren Berggreens zweiter Frau aufgelöst.

Privatsammlung der Familie Berggreen-Claussen

Jan Voss, 1973

Komposition, Acryl auf Leinwand, 38 x 46 cm, 1973

Jan Voss wurde 1936 in Hamburg geboren, wuchs in Marne in Holstein auf und besuchte ab 1953 das Internat Schloss Plön. 1955 besteht er die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Bildende Künste in München und beginnt 1956 das Studium beim renommierten deutschen Maler Ernst Geitlinger. 1960 erhält Jan Voss ein Stipendium für einen einjährigen Studienaufenthalt in Paris. Seit dieser Zeit lebt und arbeitet der Künstler in Frankreich.

Quelle: DIE GALERIE Frankfurt am Main

Privatsammlung 

Urlaub auf Fanø, 1974

 

Familienfoto von den Ferien auf der Insel Fanø, 1974.

Das Bild zeigt Martin Johannes Berggreen-Claussen zusammen mit seinem Vater Søren Berggreen vor dessen Mercedes-Benz 280 SE, 3,5.

Søren war ein Verehrer der deutschen Lebensart in der Nachkriegszeit und Mercedes-Benz als seine Lieblingsautomarke begleitete ihn ein Leben lang mit verschiedenen Modellen.

Da Deutschland nach dem Krieg auch in Dänemark nicht sonderlich beliebt war, wurde Søren Berggreen für den Kauf einer deutschen „prøjserøsse (Preussenkarre)“ in seiner Umgebung angefeindet.

Privates Foto, Fanø, 1974

Bürgerliches Familienwappen in Keramik

 

Das Familienwappen der Familie Berggreen-Claussen als Steingut. Bürgerliche Wappen waren beliebt, um die Bedeutung der eigenen Dynastie aufzuwerten, in Anlehnung an den Adel und ihre Adelswappen.

Das Wappen (1820 Deutscher Landadel) wurde 1941 vom schwedischen Künstler Lars Wärild (1910-1945) erstellt und 1975 von der Designagentur John Anphin ApS als Keramik umgesetzt.

Privatsammlung der Familie Berggreen-Claussen

  Ovaler Siegelring, Gelbgold, 750 (Linker kleiner Finger) mit Familienwappen von juwelier Mahlberg & Meyer (Mahlberg GmbH & CO. KG, gegr. 1972) in Lübeck. (Privat M.J.B-C.). Familientradition seit fünf Generationen.

Mercedes-Benz LP 1113, 1976

 

Firmenwagen der Firma Søren Berggreen A/S, 1976: Ein Lkw des Modells Mercedes-Benz LP 1113 der Firma Søren Berggreen A/S in Vejle.

Die Ladehöhe wurde extra erweitert, um ausreichend Platz für die besonders hohen Rollen der produzierten Wellpappe zu schaffen.

Mercedes-Benz ursprünglich von 1886 (Carl Friedrich Benz). 

Privatsammlung der Familie Berggreen-Claussen

 

Ausstellungsrecht für Jan-Voss-Werke, 1977

 

Vertrag über die Übertragung des Ausstellungsrechts von Jan-Voss-Werken an Søren Berggreen von der Berggreen Art Gallery i Vejle, 1977.

Der Hamburger Künstler Jan Voss wurde in Dänemark exklusiv von der Galerie Birch in Kopenhagen vertrieben. Mit dem Vertrag übertrug der Galerist Børge Birch der Berggreen Art Gallery in Vejle das Recht, die Werke des Kunstmalers Jan Voss ebenfalls auszustellen und zu verkaufen.

Nachlass der Familie Berggreen-Claussen

 

Autogrammkarte Helmut Schmidt, 1978

 

Autogrammkarte von Helmut Schmidt (1918-2015), mit originaler Signatur, 1978

Helmut Schmidt war Bundeskanzler von 1974 bis 1982. Er war der fünfte Bundeskanzler nach dem Zweiten Weltkrieg und auch über seine politisch aktive Zeit hinaus populär.

Nachlass der Familie Berggreen-Claussen

 

Brief vom Kirchenkreis Kappeln

 

Antwortschreiben des Rentamts des Kirchenkreises Angeln vom 24. August 1979 an Martins Tante Lise Osvald (1916-2008).

Lise begründete 1975 das deutsch-dänische Familienarchiv und begann mit der Ahnenforschung.

Die Familie Berggreen-Claussen besitzt heute eine umfangreiche Sammlung an Dokumenten, die sie auf Anfrage gerne im Rahmen weiterer Ahnenforschung zur Verfügung stellt. Bitte stellen Sie Ihre entsprechende Anfrage über das Kontaktformular.

Lise Berggreen (Tocher von Johannes A. A. Berggreen) war verheiratet mit dem schwedischen Botaniker Karl Hugo Osvald (1892-1970), Professor an der Universität Uppsala. Schwedisch mit dem Nordstern (Nordstjärneorden) dekoriert. Literaturhinwise zu Hugo Osvald: Vem är det“, 1969, S. 750, (das schwedischer „Wer ist Wer“) und Schwedisch Wikipedia; https://sv.wikipedia.org/wiki/Hugo_Osvald

Ich danke Frau Gerhild Westphal vom Stadtarchiv Glücksburg für die vielen Informationen, die sie mir über meine Familie in Glücksburg geben konnte.

Literaturhinwise zu Lise Osvald: „Det danske Kunstindustrimuseum“, Virksomhed, V, (Rådhus-arkitektens broderier og øvrige tekstiler), 1985, S. 51-69 und „Scandinavian Journal of Design History“, Bd. 3, (The story of Kaj Dessau`s Bo, 1928-1941), 1993, S. 19-40.

1979; private Sammlung

50 DM Geldschein

 

Banknote: 50 Deutsche Mark

Mit dem Porträt von Hans Urmiller (1529-1572), deutscher Jurist und Richter.

1980; private Sammlung

Historische Grußkarte

 

Eine typische Grußkarte aus Flensburg für Besucher und Touristen mit den gekreuzten Flaggen Deutschlands und Schleswig-Holsteins und dem Stadtwappen.

Das Dampfschiff „Alexandra“, gewissermaßen das inoffizielle schwimmende Wahrzeichen der Fördestadt, ist gleich mehrfach abgebildet.

Postkarte, ca. 1980, Privat Sammlung

Stellenanzeige in der Flensborg Avis, 8. August 1980

 

Die Verpackungsfirma Søren Berggreen A/S im dänischen Vejle suchte einen Verkäufer für Wellpappe in Deutschland.

Die Stellenanzeige wurde am 8. August 1980 in der zweisprachigen Minderheitenzeitung Flensborg Avis („Flensburger Zeitung“) veröffentlicht.

Die Flensborg Avis besteht bis heute und ist nach wie vor ein wichtiges Medium in der deutsch-dänischen Grenzregion.

Postkarte, ca. 1980

 

Historische Postkarte mit einem Blick auf die Flensburger Innenförde mit dem Hafen und dem Stadtteil Duburg im Hintergrund.

Das Dampfschiff „Alexandra“ im Vordergrund fährt bis heute Touristen über die Förde bis nach Glücksburg.

Sie ist der einzige noch seegehende Salondampfer Deutschlands. 

(Baujahr 1908 und Bauwerft Jannsen & Schmilinsky in Hamburg. Taufe durch die Prinzessin Alexandra von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg).

Postkarte, ca. 1980. Privat Sammlung

Preisliste der Berggreen GmbH, 1982

 

Ausschnitt aus einer Verkaufsbrochüre für Wellpappen der Firma Berggreen GmbH aus dem Mai 1982. Der Produktkatalog war für den deutschen Markt bestimmt, alle Preise sind daher in DM ausgezeichnet.

Design und Layout stammen vom Grafiker John Anphin ApS, der auch das Firmenlogo gestaltet hat.

Privater Nachlass

Brief von Ronald Reagan

 

Danksagung des 40. Präsidenten der USA aus dem Sommer 1983 im Rahmen einer kurzen schriftlichen Korrespondenz mit Martin Johannes Berggreen-Claußen.

Originaldokument vom Juni 1983; privates Sammlung

Franz Hitzler, 1983

Franz Hitzler, Komposition, 1983.
Öl auf Karton, auf Platte montiert, 105 x 70,5 cm.

Der Künstler, 1946 in Thalmassing bei Regensburg geboren, besuchte 1962-64 Kunstschule Augsburg bei Heinz Butz und von 1967 bis 72 die Akademie der Bildenden Künste München bei Franz Nagel.

1981 erhielt er den Staatsförderpreis Bildende Kunst, seit 1997 ist er ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste

Quelle: Kunstakademie Bad Reichenhall

Sammlung Martin Berggreen-Claussen

Jan Voss, 1983

Komposition, Collage aus Papier auf Leinwand, 80 x 60 cm, 1983

Jan Voss wurde 1936 in Hamburg geboren, wuchs in Marne in Holstein auf und besuchte ab 1953 das Internat Schloss Plön. 1955 besteht er die Aufnahmeprüfung an der Hochschule für Bildende Künste in München und beginnt 1956 das Studium beim renommierten deutschen Maler Ernst Geitlinger. 1960 erhält Jan Voss ein Stipendium für einen einjährigen Studienaufenthalt in Paris. Seit dieser Zeit lebt und arbeitet der Künstler in Frankreich.

Quelle: DIE GALERIE Frankfurt am Main 

Privatsammlung 

Briefkopf der Berggreen GmbH & CO. KG, 1984

 

Briefkopf für die Firma Berggreen GmbH & Co. KG mit dem Verkaufsbüro in der Glücksburger Str. 43 in Flensburg.

Original Geschäftspapier von 1984, aus privater Sammlung

Jahreslöffel von Robbe & Berking, 1984

Silber und vergoldet 17 cm.

Robbe & Berking ist einer der weltweit größten Traditionshersteller von Silberbesteck und Tafelgeschirr mit Sitz in Flensburg. Der Ursprung der Silbermanufaktur lässt sich auf des Jahr 1874 zurückdatieren.

Privateigentum von Martin Johannes Berggreen-Claussen

Alto, 1988

Alto, ca. 30,5 x 26 cm, Acryl auf Masonit.

Der Hund meiner Eltern, Alto, ein Welsh Corgi Pembroke. Auftragsarbeit, gemalt vom Kunstmaler Aris Kalaizis, einem Absolventen der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.

Privatsammlung von Martin Johannes Berggreen-Claussen

Mercedes-Benz W126 420 SEL

Privatwagen von Geschäftsführer Søren Berggreen.

Søren war ein großer Bewunderer deutscher Technik und liebte besonders Autos von Mercedes-Benz. Der W126 420 SEL war sein fünfter Mercedes-Benz.

Das Auto war eine Oberklasse-Limousine, was sich besonders in der langen Karosserie optisch wiederspiegelte. Der Fahrkomfort war sehr hoch, die Parkplatzsuche weniger bequem.

Die Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h und die 8-Zylinder-Bauweise war für das Baujahre 1988.

Privates Foto, 1989

Golfen auf Fanø, 1990

Ein Besuch im Vesterhavsbads Golfklub auf der dänischen Insel Fanø, 1990.

Søren Berggreen (links) zusammen mit seinem guten Freund Lehnsgraf Hans von Schack (1930-2000). Beide hatten ein Sommerhaus auf Fanø und spielten oft zusammen Golf, machten gemeinsam Ausflüge und Reisen.

Leider konnten sie ihr gemeinsames Projekt, ein Buch über ihre Memoiren, vor dem Tode Hans von Schacks nicht mehr vollenden.

Søren Berggreens Sommerhaus: „Huset paa Øen“, –  (Das Haus auf der Insel“), Dalen 27b, Fanø Bad, 6720 Fanø.

Privates Foto, Juni 1990

1991 Kunstplakate von Søren Berggreen & CO. A/S

 

1991 Kunstplakat des Jahres, hergestellt von der Firma Søren Berggreen & CO. A/S.

Künstler Egill Jacobsen (1910-1998), Maskenbild“ von 1956. Er war mitglied der CoBra-Gruppe.

Ab 1987 begann Unternehmer Søren Berggreen der Herstellung der Kunstplakat des Jahres für die Firma Søren Berggreen & CO. A/S und auch im Siebdruck zu machen. Das erste Kunstplakat wurde vom Künstler Knud Nieslen (1916-2008) angefertigt.

1990 Kunstplakat von Künstler Richard Mortensen. „Der Gelbe Klang, Rideau“, 1983.

Privat Sammlung, 1991

 

Brenners, Baden-Württemberg

 

Grußkarte mit einem Foto vom Eingang zu „Brenner’s“ Hotel, Baden-Württemberg. Martin Berggreen-Claussen im Urlaub.

Postkarte, 1991. Privat Sammlung

 

Rückseite Brenners

 

Auf der Rückseite der eleganten Grußkarte wünscht das „Brenner’s“  in Baden-Württemberg einen angenehmen Aufenthalt.

Am oberen Rand ist die Zimmernummer vermerkt und der Direktor Richard Schmitz ließ es sich nicht nehmen, die guten Wünsche persönlich zu signieren. Martin Berggreen-Claussen im Urlaub mit der Familie.

Original vom 22. März 1991. Privat Sammlung

Hotelbeleg „Fürstenhof“

 

Der „Fürstenhof Celle“ ist bis heute eine der exklusivsten Adressen im gleichnamigen niedersächsischen Landkreis. Auf Stil bis ins Detail wurde schon beim Besuch Martin und Søren Berggreen wertgelegt: Sogar die Hotelbelege waren hübsche kleine Kunstwerke.

März 1991

Einladung zur Silberhochzeit des dänischen Regentenpaares

 

Im Jahr 1992 feierte das dänische Königspaar Margrethe II. und Prinz Henrik Silberhochzeit.

Zu diesem Anlass reiste das Regentenpaar durch das Land und gab in verschiedenen öffentliche Empfänge mit Verköstigung für bürgerliche Gäste.

Søren Berggreen war einer der Bürger von Vejle, der zum Festempfang im Rittersaal auf Schloss Koldinghus am 21. Juni 1992 eingeladen wurden.

Private Sammlung, 1992

1993 Kunstplakate von Søren Berggreen & Co. A/S

 

1993 Kunstplakat des Jahres, hergestellt von der Firma Søren Berggreen & CO. A/S und verkauft durch das Museum Trapholt in Kolding.

Künstler Ejler Bille (1910-2004), Vogelmotiv“, 1987. Plakat 70 x 87 cm. 1934 war er Mitbegründer der Künstlergruppe „Linien“.

1992 Kunstplakat von Uffe Christoffersen. „Tiger tæt på“, (Tiger aus nächster Nähe).

Privat Sammlung, 1993

Serge Vandercam, 1995

 

Geburtstagsgrüße des dänisch-belgischen Malers Serge Vandercam (1924-2005) zum 30. Geburtstag von Martin Johannes Berggreen-Claussen, 1995.

Sammlung der Familie Berggreen-Claussen

„På sporet af den kære familie“

 

Deckblatt des Buches „På sporet af den kære familie“ (Der lieben Familie auf der Spur) von Lise Johannesdatter.

Das Buch behandelt historische Ereignisse in und um Glücksburg, darunter u. a. die Geschichte der Familien Berggreen und Claußen.

Die Verfasserin Lise Osvald schrieb das Buch unter dem Pseudonym Johannesdatter in Anlehnung an und als Hinweis auf das Thema der persönlichen Ahnenforschung.

Lise Osvald, geb. Berggreen, war die Tante von Martin Johannes Berggreen-Claussen und Tochter von Johannes A. A. Berggreen (1878-1963).

Taschenbuchausgabe, 1996
25 Seiten, Sprache: Dänisch, (Dansk Centralbibliotek for Sydslesvig)

Reservierung Four Seasons, 2000

 

Reservierungsbestätigung des Four Seasons Hotels in Berlin, August 2000.

Die freundliche Servicekraft hatte offenbar etwas Schwierigkeiten mit dem dänischen Namen und verlieh ihm kurioserweise einen regelrecht koreanisch anmutenden Klang.

Martin Berggreen-Claussens älterer Bruder Peter Berggreen besucht Berlin jeden Jahr im Urlaub.

Sammlung der Familie Berggreen-Claussen

Schriftwechsel Minderheiten-Archiv

 

Antwortschreiben des Archivs der dänischen Minderheit in Deutschland, Den Slesvigske Samling, vom 21. September 2001 zur Archivierung des Buches „På sporet af den kære familie“ (Der lieben Familie auf der Spur) von Lise Johannesdatter.

Das Buch behandelt u. a. die historische Familie Berggreen in Glücksburg.

Brief, 2001, privat Sammlung

Brief von D. Campeotto

 

Brief des dänischen Schauspielers und Sängers Dario Campeotto (1939-2023) vom 3. März 2003 an Martin Johannes Berggreen-Claussen.

Es zeigte sich, dass der Vater von Dario und Martin Johannes‘ Schwiegervater (Fiat-Vertragshändler in Vejle) bekannte waren und daher schon eine Verbindung bestand, bevor sie sich persönlich kennenlernten.

(Sein Vater Ernesto Campeotte war Geschäftsführer der FIAT in Dänemark).

Campeotto war Schauspieler im dänischen Spielfilm Eventyrrejsen (die Abenteuerreise) von 1960, unter der Regie von Ole Berggreen. Ole Berggreen war der Onkel von Martin Berggreen-Claussen.

Gründung von Opal Service im Hotel Vier Jahreszeiten, 2003

Grußkarte vom Hotel „Vier Jahreszeiten“ in Hamburg. Man wünscht einen angenehmen Aufenthalt. Bei einem Termin am 13. Oktober 2003 im Hotel „Vier Jahreszeiten“ in Hamburg entstand der Beschluss zur Gründung der Reinigungsfirma Opal Facility Service ApS in Dänemark. (Seit 1997 Geschäftsführer Ingo C. Peters der Vier Jahreszeiten. Hotel Vier Jahreszeiten seit 1897).

Private Sammlung, 2003

 

Mercedes-Benz Atego 1223, 2009

 

Ein Lieferwagen der Firma Søren Berggreen & Co. A/S mit dem Firmenlogo. Mit über fünfzehn Mercedes-Benz Lkw war die Firma Søren Berggreen landesweit in Dänemark und Norddeutschland vertreten, (Etwa 20 Lkws).

Die Firma mit Hauptsitz im dänischen Vejle war ein Hersteller von Wellpapperollen, Kartons, Wellpappendisplays und Kunstplakaten in Serigrafie (Siebdruck).

2010 wurde die Firma verkauft und besteht bis heute unter neuem Namen.

Privatfoto der Sammlung Berggreen-Claussen

Brief an Königin Margrethe II 2010

Brief an Königin Margrethe II zu ihrem 70. Geburtstag, 2010

Der Empfang wurde dankend quittiert vom königlichen Adjutanten und Major Poul Anker Holm.

Private Sammlung

Einladung für Mamac-Museums in Nizza 2014

 

2014 Einladung an Martin Berggreen-Claussen vom Direktor Gilbert Perlein des Mamac-Museums in Nizza. Mamac steht für die Abkürzung Musée d’Art Moderne et d’Art Contemporain de Nice.

25 Jahre Museumsjubiläum, genannt „Autour du legs Berggreen.“ 2012 stirbt Martins Onkel Henrik Berggreen und vermacht dem Museum 70 Gemälde, wert eine Milion Euro.

Privatsammlung Martin Johannes Berggreen-Claussen

Begleitschreiben Katalog Cartier, 2015

 

Begleitschreiben zum eingesandten Katalog der Boutique Cartier in Hamburg  an Frau Søren Berggreen in Dänemark.

Viele Dänen fahren nach Hamburg, wenn sie in einer Großstadt einkaufen wollen, anstatt nach Kopenhagen zu fahren. In Hamburg gibt eine viel größere Auswahl an Waren.

Privateigentum der Familie Berggreen-Claussen

Hotelquittung, März 2017

 

Rechnung für die Übernachtung im Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg im März 2017.

Die Familie Berggreen war über vier Generationen hinweg regelmäßig im Vier Jahreszeiten zu Gast.

Man bemerke den Endbetrag für eine Übernachtung für drei Personen. Privat.

Autogramm Hanno Koffler

 

Autogrammkarte des deutschen Schauspielers Hanno Koffler. München, August 2017.

Signatur Hanno Koffler, Private Sammlung  Berggreen-Claussen

Flyer der Firma Tysk Handel ApS, 2021

 

Flyer der Firma Tysk Handel ApS, 2021.

Das Unternehmen ist die jüngste Firmengründung von Martin Johannes Berggreen-Claussen und importiert ausschließlich Waren aus Deutschland, bevorzugt wegen der hohen Verarbeitungsqualität.

Webseite als Aquarell, 2021

 

Die dänische Künstlerin Inger Dethlefsen erhielt den Auftrag, auf der Grundlage der Webseite ihrer Inspiration freien Lauf zu lassen.

Das Ergebnis ist ein wunderschönes Aquarell, das die grenzübergreifende Familie Berggreen-Claussen mit optischen Wegmarken illustriert: das Glücksburger Schloss, das Flensburger Nordertor und den Grenzübergang „Schusterkate“ als Bindeglied zwischen Dänemark und Deutschland. Die Elemente werden verbunden durch einen weitverzweigten Stammbaum und gesäumt vom Monogramm „MJBC“.

Inger Dethlefsen wurde an der Kunstakademie in Köln ausgebildet.

Webseite der Künstlerin: www.inger-dethlefsen.dk

Privateigentum

 

Bericht in der Minderheitenzeitung, 2022

Interview und Bericht mit Martin Johannes Berggreen-Claussen über Lesegewohnheiten in der zweisprachigen Minderheitenzeitung Flensborg Avis.

Die Flensborg Avis ist eine Tageszeitung der dänischen Minderheit in Deutschland mit Sitz in Flensburg.

Das Interview führt Sven Geissler.

Artikel, www.flavis.de, vom 19. Juli 2022

Johannes Berggreen, 2022

 

Portrait von Johannes Berggreen, gemalt vom Kunstmaler Rudolf Kaplan aus Nordrhein-Westfalen. Nach einer Fotografie des Originalgemäldes von 1843, dem Jahr in dem Johannes Berggreen in Glücksburg starb.

Im Hintergrund ist das Schloss Glücksburg zu sehen, an dessen Hof Johannes Berggreen von 1833 bis 1843 als Hofschuhmacher tätig war.

Sammlung Martin Berggreen-Claussen

Portrait Johannes Berggreen zum 180. Todestag

 

Reproduktion eines historischen Gemäldes von 1843 als Zeichnung anlässlich des 180. Todestags 2023.

Farbzeichnung des Künstlers Ron Amir. Pastell auf Papier (29,7 x 42 cm), 2022.

Johannes Berggreen (1808-1843), genannt Johann, starb am 15. März 1843 in Glücksburg, nur vier Monate vor der Geburt seines Sohns Heinrich Carl August.

Martin Johannes Berggreen-Claussen ist nach seinem Ururgroßvater Johannes und seinem deutschen Nachnamen Claussen benannt und vereint in seiner Person die Wurzeln auf beiden Seiten der deutsch-dänischen Grenze.

Private Sammlung der Familie Berggreen-Claussen

2024 Engbers GmbH & Co.KG

 

Brief für Martin Berggreen-Claussen von die Engers GmbH & Co.KG in Gronau, (Westf.).

Deutsches Textilunternehmen Feiern Sie 25 Jahre Jubiläum mit Angeboten.

Am 7. Januar 1946 eröffnete Albert Engbers (1907–1982) die „engbers Wäschefabrik“ in Gronau-Epe im Müsterland. Im Jahr 1950 folgte der Kauf der Hemdenfabrik in Gronau, in welcher Spezial-Oberhemden produziert werden. 1960 eröffneten die ersten Hemdenlädchen unter anderem in Gronau, Münster, Emsdetten und Warendorf.

2019 Mitarbeiterzahl 1.780.

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2024 Werbung

 

2024 Uhr Werbung für Bergia Holding in Dänemark von Berensohn A.G. (Werbeagentur) in Brüsewitz in Deutschland. 

Runde Uhr aus Glas mit Bergia Logo und Firmanamen.

 1833 Berensohn in Hamburg gegründet. 

Privat